Martin Koester Der Städtemaler

Lichter und Reflexionen tanzen auf Gebäuden und Autos. Der Betrachter wird in den Fluchtpunkt der Bilder herein gesogen: So beschreibt Martin Koester seine Arbeiten. Doch bevor der in Deutschland aufgewachsene und arbeitende Köster sein Leben der Kunst widmete studierte er Jura. Die kommerziellen Erfolge seiner Kunstermöglichten es ihm sein Studium nach dem Abschluss als Dipl.-Jur. zu beenden und sich auf die Schaffung von Kunst zu konzentrieren. Ausstellungen in ganz Deutschland folgten. 2018 bekam der Stadtmaler Koester erste Einladungen zu internationalen Ausstellungen. Zwei Jahre später ist der Gegensatz aus dunklen Gebäuden und grellen Lichtern in der internationalen Kunstwelt angekommen und wird vonGalerien auf der ganzenWelt ausgestellt.„Ich war schon immer von Licht in der Malerei fasziniert. Wenn Lichtstrahlen aus dunklen Eckenheraus brechen und die Städte zum Leben erwecken, dann empfinde ich Schönheit.“Nicht selten Werden die Werk von Koester mit dem Maler der romantischen Epoche William Turner verglichen, welcher sich ebenfalls auf das Leuchten des Lichts spezialisiert hatte.„Das nehme ich natürlich sehr gerne als Kompliment an. Ich mag den Gedanken, dass jede Lichtquelle in der Stadt seine eigene Geschichte erzählt. Kommen viele Lichter zusammen entsteht ein Meer aus Geschichten. Wenn ich durch eine neueStadt spaziere, gehe ich langsam und nehme diese Geschichten in mir auf.“